Rotklee

"Rotklee - ,
       eine der reichsten natürlichen Quellen für Isoflavonoide " 
 
 

Herkunft und Beschreibung

Rotklee, der lateinische Name lautet Trifolium pratense. Was soviel bedeutet wie drei Blätter, die auf der Wiese wachsen.
Und tatsächlich wächst Rotklee oder auch Wiesenklee genannt, auf allen Wiesen und Weiden, an Wegrändern und Strassenböschungen. Verbreitet ist er in ganz Europa bis hin zum Himalaya.
Er gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler.
Rotklee wird als Futterpflanze angebaut und das schon seit 1600 Jahren.

Isoflavonoide - was ist das ?

Rotklee hat einen besonders hohen Gehalt an Genistein und Daidzein. Beides sind Isoflavonoide, auch Phytoöstrogene genannt und somit den weiblichen Östrogenen sehr ähnlich. Aus der asiatischen Ernährungslehre ist der positive Einfluss dieser Phytohormone auf das Wohlbefinden durch jahrhunderte alte Erfahrungen bekannt. Phytohormone zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und erfüllen vielfältige Aufgaben. Phytohormone haben eine ähnliche, aber schwächere Wirkung wie die vom Körper selbst produzierten Östrogene. Durch ihre spezifischen Eigenschaften können Phytoöstrogene daher eine nachlassende Eigenproduktion des Körpers ergänzen. Der Zellschutz der Phytoöstrogene kommt nicht nur den Frauen zu Gute, auch Männer profitieren davon.

Wechseljahre

In letzter Zeit häufen sich moderne Studien, die die guten Erfahrungen mit Rotklee bestätigen. Bei einer Ernährung, die viele Isoflavone enthält, werden Veränderungen während der Wechseljahre vergleichsweise gut vertragen. Eine Nahrungsergänzung mit Rotklee ist speziell Frauen zu empfehlen, die die körperlichen Veränderungen, wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche oder Schwindelanfälle verspüren.
Phytoöstrogene nehmen dort eine milde und harmonische Ausgleichsfunktion wahr. Es werden nur Defizite der körpereigenen Hormone ergänzt, es kommt somit zu keinem Hormonüberschuß. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr einer Frau beginnt, meist unbemerkt, die Östrogenbildung nachzulassen. Die Menopause, die sogenannte letzte Blutung, ist für die Frau das äussere Merkmal, dass sie inmitten der Wecheljahre steckt.

Östrogene

Östrogene nehmen wichtige Funktionen im gesamten Organismus wahr. Ein Mangel kann zu Depression, Aktivitätsminderung, Nachlassen von Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit führen. Ebenso wichtig sind Östrogene für Haut und Haar. Sie helfen den Zellen, Flüssigkeit zu speichern und sich zu erneuern. Sie sorgen für einen ausreichenden Kollagenspiegel, welcher für Dicke und Elastizität der Haut verantwortlich ist. In Zeiten von Hormonschwankungen, wie den Wechseljahren, beobachten Frauen häufig, dass die Haut dünner und trockener wird und Falten entstehen, ebenso können die Haare dünner werden und fallen zum Teil aus. Östrogene sind auch sehr wichtig für den Knochenstoffwechsel. Ein Mangel kann zu Knochenschwund führen. Außerdem sind sie am Fettstoffwechsel beteiligt, sie halten den Cholesterinspiegel niedrig und stellen somit einen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Östrogene sind auch für den Zellschutz gut und davon können auch Männer profitieren.

Neueste Erkenntnisse

Neueste Untersuchungen aus Wien zeigen eine signifikante Verbesserung des Hautzustandes, betreffend Akne, Falten, rote Flecken, nachdem Rotklee über mindestens 4 Wochen in hoher Dosierung genommen wurde.

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